Publikationen

 

Analysis

Predrag J. Markovic, Ethnic Stereotypes: Ubiquitious, Local or Migrating Phenomena? The Serbian-Albanian Case, Bonn 2003 (94 Seiten, gebunden).

Der Autor untersucht in seiner Studie serbische Stereotypen über Albaner in einem breiteren Kontext. Er geht der Frage nach, ob die Ausbildungen dieser Stereotypen auf dem Balkan nach einem allgemeingültigen Muster ablaufen und folglich nicht mehr sind, als eine regionale Variante. Markovic beschreibt hierbei kurz die geschichtliche Entwicklung und legt seinen Schwerpunkt auf das 20. Jahrhundert.


Ana Stolic, Poslednji srpski diplomata 19. veka, Belgrad 2003 (309 Seiten, Hardcover).

Die Biographie des serbischen Diplomaten Djordje Simic (1843-1921), dessen berufliche Laufbahn in den letzten beiden Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts ihre Höhepunkte erreichte, spiegelt nicht nur die Beschaffenheit der bilateralen Beziehungen Serbiens zu den Balkanstaaten und der internationalen Beziehungen Europas wider, sondern auch die Spannungen im innenpolitischen Bereich, in denen der Protagonist der Studie kurzzeitig - vergeblich - versuchte, mit neutraler Hand durchzugreifen und eine verständigungs-orientierte Politik auf dem Balkan zu betreiben.


Milan Kosanovic, Die Entstehung der jugoslawischen Koexistenz-Doktrin 1941-1957, Bonn 2003 (102 Seiten, gebunden).

Die Arbeit behandelt die Entwicklung der Koexistenz-Doktrin in Jugoslawien, die nach dem 1948 ausgebrochenen jugoslawisch-sowjetischem Konflikt ein „friedliches gleichberechtigtes Nebeneinander“ zwischen den Staaten der beiden ideologischen Pole der Weltpolitik vorsah. Die „Koexistenz“ bildete die Grundlage für die weitere Entwicklung der jugoslawischen Außenpolitik. Der Aufsatz gehört zu den ersten Analysen dieses Themas, das auf Grund der noch immer nicht voll zugängigen Akten bislang unzureichend behandelt worden ist.


Nikola Jankovic, Die serbische Nation am Anfang des 21. Jahrhunderts. Zwischen Ethnonationalismus und Internationalismus, Bonn 2007.

Jankovic befasst sich in seinem Werk mit der politischen, geschichtlichen und gesellschaftlichen Entwicklung Serbiens zu Anfang des 21. Jahrhunderts. Er liefert einen Überblick über den Begriff der "Nation", um diesen dann am Beispiel Serbiens unter den Aspekten nationaler Identität, Identitätssuche, Geschichte sowie Religion für das nationale Bewusstsein der Serben zu verdeutlichen.

 

Conference

Dittmar Dahlmann, Milan Kosanovic (Hrsg.), Deutsch-serbische Beziehungen vom Berliner Kongress bis heute. Internationales Symposium der Michael-Zikic-Stiftung, Bonn 25. und 26. September 2000, Bonn 2003 (304 Seiten, gebunden).

Sammelband mit sieben Beiträgen eines Symposiums der MZS im September 2000. Die Aufsätze spiegeln den Forschungsstand in Politik, Wirtschaft und Kultur der wechselvollen Geschichte der deutsch-serbischen Beziehungen wider, die eingebettet zwischen südosteuropäischen Multikulturalismus und europäischem Multilateralismus zu den wichtigen innereuropäischen Beziehungen gehören.

Documentation

Anke Hilbrenner, Milan Kosanovic, Marina Hrkac (Hrsg.), Bosnien und Herzegowina zehn Jahre nach dem Krieg. Dokumentation einer Studienreise, Bonn 2006 (169 Seiten, gebunden).

Anhand von Protokollen stellt der Band die Erfahrungen einer universitären Exkursion nach Bosnien und Herzegowina im Jahr 2004 dar. Durch Gespräche und Interviews mit beteiligten nationalen sowie internationalen Akteuren dokumentierten die Studenten die unterschiedlichen Perspektiven auf die Ereignisse des Bosnienkrieges.


Forum

Dittmar Dahlmann, Milan Kosanovic (Hrsg.), Das sozialistische Jugoslawien. Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Bonn 2006 (204 Seiten, gebunden).

Sammelband mit sechs Vorträgen aus dem Zeitraum zwischen 2001 und 2005, die sich inhaltlich an der Geschichte des sozialistischen Jugoslawiens ausrichten. Der Tendenz der Forschung folgend, die Ursachen des Zerfalls Jugoslawiens zu beleuchten, behandeln die Beiträge aktuelle Probleme der Region um den europäischen Integrationsprozess, die Wirtschaftsbeziehungen zur BRD nach jugoslawischer Anerkennung der DDR, den Föderalisierungs- und gesellschaftlichen Transformationsprozess nach Ende des 2. Weltkrieges und deren Interaktion in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

 

Bestellungen bitte an office@zikic.org.